Block 3 — Sichtbarkeit, Löschung, Cache, Eingaben
F04: withoutGlobalScopes() ohne Argument entfernte neben dem PortalScope
auch den Soft-Delete-Filter. Öffentliche, Kunden-, API-, Vorschau- und
Medienpfade sowie die PressRelease-Helfer schreiben jetzt
withoutGlobalScope(PortalScope::class). Zwei Stellen, die der Audit nicht
kannte: die öffentliche Meldungsseite zeigte gelöschte Firmenkontakte mit
Name, Mail und Telefon; das Pressefach listete gelöschte Kontakte weiter
und ließ sie bearbeiten. Ein Architekturtest friert die 39 bewusst
verbliebenen Stellen (Admin, Importer, Befehle, Slug-Eindeutigkeit) ein.
Der Vorschau-Test prüfte bisher forceDelete statt delete.
F22: LOWER(email) machte auf companies (110k Zeilen) bei jedem Login einen
Vollscan; die Kollation ist ohnehin case-insensitiv. EmailQuery vergleicht
auf MySQL direkt über den Index, auf SQLite (Tests) weiter per LOWER.
Neuer Index contacts_email_idx.
F13: Firmen-Observer verwirft die öffentlichen Seiten-Caches bei
Löschung, Wiederherstellung und is_active-Wechsel auf jedem Weg; die
Newsroom-Seite prüft Sichtbarkeit vor dem Cache-Treffer; Kontakt-
Änderungen im Pressefach flushen. Der Tombstone-Test wärmte den Cache
vorher nicht und traf den Fehler nie.
F12: Gemeldete URLs werden über Host, Ausgabe und Slug aufgelöst
(ReportedUrlResolver); fremde Hosts zählen nicht, bei Doppelveröffentlichung
gewinnt die Erstquelle.
F11: per_page 1–100, status als Enum, language nur de/en, Kategorie muss
aktiv sein und zum Ziel-Portal passen. Legacy-Aliasse behalten ihren
Vertrag.
F23: Rückgabewert von put() wird geprüft; Logo erst speichern, dann
Datenbank, dann altes Logo löschen. Fehler enden als Feldfehler, nicht
als verlorenes Logo.
Block 4 — KI-Prüfung und Scheduler
F07: Klassifikation und Score tragen die Prüfsumme des Inhalts bei
Einplanung. Weicht sie beim Speichern ab, wird das Ergebnis verworfen
(ki_audits.discarded_at) und ein neuer Lauf eingeplant. Der Scheduler
veröffentlicht keine Meldung, deren jüngste Klassifikation nicht zum
aktuellen Text passt, sondern plant eine Prüfung mit Routing ein.
F18: Kontingent an den Kalendermonat gebunden (users.press_release_quota_period).
Verbrauch aus einem früheren Monat zählt null, auch ohne Reset-Cron; der
Reset ist idempotent und lässt den laufenden Monat in Ruhe.
F20: Der Publikations-Scheduler liefert bei technischen Fehlern einen
Fehler-Exit-Code, damit der Failure-Hook greift.
F17: KI-Jobs mit $timeout = 120, retry_after 150; Runbook ergänzt.
F19: Aggregation der Aufrufe unter einem Cache-Lock für alle Einstiege.
Co-Authored-By: Claude Fable 5.1 <noreply@anthropic.com>
Kategorien, Jahresarchive, Meldungen und Newsrooms liefen auch unter
pressekonto.com — die Ausgabe-Routen gelten für alle Hosts, und der
Portal-Kontext fällt dort auf businessportal24 zurück. Jetzt 301 auf das
Portal.
Meldung und Newsroom folgen ihrem eigenen Portal, nicht einer festen
Vorgabe; bei Doppelveröffentlichung (gleicher Slug auf beiden Portalen)
gewinnt die Erstquelle, sonst endete die Weiterleitung auf der Kopie.
Kategorie, Archiv und Suche gibt es auf beiden Portalen — dort entscheidet
canonical.portal_only_host.
Bewusst nicht weitergeleitet wird ein unbekannter Slug (sonst 301 in ein
404) und alles, was kein GET ist (ein 301 auf POST verliert die Anfrage —
Newsroom beanspruchen und Share-Zählung laufen weiter). Query-Parameter
bleiben erhalten.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
E9: Kategorie-Zuordnung wie vorgeschlagen übernommen, Zuordnung ist
standardmäßig an (CANONICAL_ASSIGNMENT_ENABLED). Auf der Dev-Kopie
verifiziert: Kopie trägt rel=canonical auf die Erstquelle und fällt aus der
Sitemap ihres Portals.
E10: faq, hilfe, gute-pressemitteilung, die vier Transparenzseiten und die
API-Doku lagen auf allen drei Hosts mit identischem Text und je eigenem
Self-Canonical. Jetzt führt presseecho die Informationsseiten, der Hub die
API-Doku; Sitemap und llms.txt nennen nur die führende Adresse.
Rechtstexte (Impressum, Datenschutz, AGB, Richtlinien, Meldeweg,
Kündigung) bleiben bewusst je Host — jede Domain ist ein eigenes Angebot
mit eigener Anbieterkennzeichnung.
Bei der Erreichbarkeitsprüfung des Hubs gefunden und behoben:
/de/preise, /de/veroeffentlichen, /de/newsrooms und /de/suche wurden unter
pressekonto.com mit dem Branding von businessportal24 ausgeliefert (der
Portal-Kontext fällt dort darauf zurück) — jetzt 301 auf presseecho, die
Transparenz-Navigation verlinkt direkt dorthin. /de/kontakt und
/de/ueber-uns sprangen über /de auf die Startseite, jetzt in einem Schritt.
Der Self-Canonical kommt jetzt aus dem aufgerufenen Host; Portal-Inhalte,
die über den Hub laufen, behalten ihr Portal (webPortalContextApplied).
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Die zu messende Strecke führt von einer Mail über presseecho.de per Magic Link
auf pressekonto.com und endet in einer Buchung — drei Wechsel, zwei Domains. Ein
cookiefreies Analytics-Tool verliert die Sitzung genau dort, wo die interessante
Konversion passiert. Claim, Registrierung und Buchung sind außerdem keine
Seitenaufrufe, sondern Zustandsänderungen in dieser Datenbank, bei denen die
Identität ohnehin bekannt ist. Deshalb eigene Ereignisdaten statt Umami; Umami
behält Seitenaufrufe und Suchbegriffe.
`conversion_events` hält Ereignistyp, Herkunft sowie Firmen- und Meldungsbezug
— keine Personen, keine Klartextadressen, keine IP. Der rote Faden durch den
Trichter ist die Firma; für die Frage "an welcher Stufe bricht es ab" reicht das
vollständig.
Der Kern ist die Herkunft auf dem Token (neue Spalte magic_links.source). Ohne
sie weiß die Auswertung am Ende, dass jemand gebucht hat, aber nicht, ob er aus
einer Ablehnungsmail kam. Eine Session überlebt den Domainwechsel nicht, das
Token schon. Die Mail-Links tragen zusätzlich `?src=` und `&pr=`; die
Meldungs-ID ist fälschbar, schaltet aber nichts frei und verfälscht im
schlimmsten Fall nur unsere eigene Statistik. Mit dem Magic-Link-Zugang aus 1b.2
entfällt sie.
Fünf Stufen statt gleichrangiger Punkte, jede mit ihrer Diagnose am Enum: Vier
beliebige Konversionspunkte sagen nicht, WO es hakt. Geschrieben wird an Stufe 1
(globale Middleware — die Mail-Links zeigen auf Hub, Spokes und öffentliche
Seiten, eine vergessene Route wäre eine unsichtbare Lücke), Stufe 2
(Magic-Link-Einlösung), Stufe 4 (Registrierung) und Stufe 5 (beide
Zahlungspfade, je Firma dedupliziert — eine zweite Buchung ist keine erste).
Stufe 3 ist definiert und wird ausgewertet; ihre Schreibstelle kommt mit der
Profilpflege aus 1b.3.
Für alle Schreibstellen gilt: Fehler werden geschluckt. Die Messung begleitet
einen Vorgang, sie ist nicht der Vorgang — eine kaputte Statistik darf keine
Anmeldung und erst recht keine Buchung scheitern lassen.
`conversion:funnel` zählt je Stufe die eindeutigen Firmen, nicht die Ereignisse:
Ein doppelter Klick ist kein doppelter Interessent, und nur mit derselben
Einheit auf allen Stufen ist ein Übergang überhaupt eine Quote. Ereignisse ohne
Firmenbezug stehen daneben statt im Nenner.
Aufbewahrung 395 Tage, zusammen mit der Tabelle festgelegt statt nachgetragen,
täglich im Scheduler bereinigt.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Ploi kann nur Pfad-Redirects, daher als App-Middleware (früh im globalen
Stack): GET/HEAD auf www.<domain> → 301 auf die Apex-Domain mit Pfad und
Query. Unsichere Methoden werden nicht umgeleitet (301 verwirft den Body)
— die beantwortet die App dank Host-Normalisierung weiterhin selbst.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Mit BASIC_AUTH_ENABLED=true (Staging) bekam Stripe für jeden
Webhook-Call ein 401 — Zahlungen wurden nie erfüllt. Der Endpoint
ist durch die Signaturprüfung (STRIPE_WEBHOOK_SECRET) geschützt.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
- trustHosts erlaubt nur die konfigurierten Domains (plus localhost/IP
für Health-Checks) und verwirft fremde Host-Header, sodass
X-Forwarded-Host keine URL-Generierung mehr vergiften kann (H5).
- Legacy-API-Keys nur noch per Header (Bearer/X-ApiKey); die alte
Query-/Body-Übergabe wird nicht mehr zur Auth akzeptiert, erhält aber
weiterhin den 410-Migrationshinweis statt eines opaken 401 (M11).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Bestehende Kunden-Integrationen der Altportale laufen nach dem Relaunch
weiter, ohne dass Kunden etwas umstellen muessen:
1. legacy:import-api-keys uebernimmt die api_keys aus den Legacy-DBs
(sf_guard_user_profile) als Sanctum-Tokens mit identischem Secret
(Sanctum loest Tokens ohne id|-Praefix per sha256-Hash auf) — nur
fuer berechtigte Nutzer (aktiver Zahlungsstatus/Bestandsschutz,
ApiAccessEligibilityService); idempotent, mit Dry-Run. Probe gegen
die lokalen Snapshots: 406 Keys wuerden uebernommen.
2. Die Auth-Middleware uebersetzt die alten Uebergabeformen (X-ApiKey-
Header, api_key-Parameter) fuer gueltige Keys in Bearer; unbekannte
Keys erhalten weiterhin 410 mit Migrationshinweis.
3. Die dokumentierten /service/...-Pfade der Alt-API sind als Aliasse
auf die v1-Controller gelegt (pressreleases inkl. Bilder, companies
lesend); nicht uebernommene Alt-Endpoints (Pressemappen/Kontakte
anlegen) antworten 410 mit Hinweis auf Kundenkonto und neue Doku.
API-Seite + OpenAPI entsprechend aktualisiert; Go-Live-Checkliste um den
Import-Schritt (nach dem Grandfathering) ergaenzt.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
- Security-Header-Middleware (nosniff, X-Frame-Options, Referrer-/
Permissions-Policy) global, proxy-unabhaengig; CSP bewusst separat.
- Firmenlogo-Upload im Create-Formular durch den ImageService-Pfad
ersetzt (Mime-Whitelist ohne SVG, Re-Encode, UUID-Name) - vorher
rohe store()-Ablage ohne Server-Validierung (SVG/XSS moeglich).
- Rate-Limits ergaenzt: Passwort-Reset (3/E-Mail + 15/IP pro Std.),
Registrierung (10/IP pro Std.), throttle auf magic-login- und
pm-vorschau-Consume-Routen (Defense-in-Depth).
- EnsureUserIsCustomer als persistente Livewire-Middleware
(symmetrisch zum Admin-Gate, greift auch bei Folge-Requests).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
- Gate::define('access-admin'|'access-customer') als Single Source of Truth im
AppServiceProvider (auch via @can/Policies nutzbar). EnsureUserIsAdmin und
EnsureUserIsCustomer pruefen jetzt ueber diese Gates.
- Impersonation-Redirect aus EnsureUserIsAdmin in die eigene Middleware
BlockAdminDuringImpersonation ausgelagert (Sitzungs-Bedingung statt
Rollenfrage); laeuft vor der Zugriffspruefung und ist zusaetzlich als
persistente Livewire-Middleware registriert.
- Routen-Alias 'can:' bewusst NICHT verwendet: die Admin-Middleware ist
persistente Livewire-Middleware und braucht eine konkrete Klasse; der
parametrisierte Alias kann dort nicht stehen. EnsureApiUserIsActive bleibt
eigenstaendig (is_active-Pruefung mit getesteter JSON-Antwort, kein Gate).
- Tests: Auth/AccessGatesTest; UserImpersonationTest bleibt gruen.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
- LogApiUsage als terminable Middleware: der ApiUsageLog-INSERT laeuft nach
gesendeter Antwort und verlaengert nicht mehr die Request-Dauer. Startzeit
wird ueber ein Request-Attribut uebergeben (terminate() laeuft auf frischer
Instanz).
- User::openSinglePurchaseCount() memoisiert die offenen Einmalkaeufe pro
Request. Vorher wurde derselbe grantingSubmission-Count im Status-Widget
mehrfach (Quota-Total, Quota-Remaining, openSinglePurchases) plus ein
exists() in hasActiveBooking abgesetzt -> jetzt eine Query.
- CustomerCompanyContext::selectedCompany() nutzt eine einzige first()-Query
statt exists()+first(); das Verwerfen nicht (mehr) erreichbarer Auswahlen
bleibt erhalten.
- LegacySubscriptionService::cancelBundleFor() ist ein einziges Bulk-Update
statt Update-pro-Iteration (UserPaymentOption hat keine Observer/Events).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
SetDomainUrl war nirgends registriert und duplizierte die URL-Forcing-
Logik (forceRootUrl/forceScheme/useAssetOrigin/config) aus
ThemeServiceProvider::boot(). Ersatzlos geloescht. Die Host->Config-
Aufloesung ist bereits zentral in DomainAssetContext::resolve gebuendelt
(ThemeMiddleware wurde in 0.4 entfernt, SetCurrentPortal nutzt seit 0.4
Portal::fromTheme).
Bewusst NICHT angefasst: CurrentPortalContext (mutable static) ->
request-scoped Binding - Tests koppeln an ::clear(), Umbau beruehrt viele
Call-Sites (eigener, riskanter Schritt fuer spaeter).
Tests: volle Suite gruen (802 passed, 1 skipped).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Konsolidierter Entwicklungsplan aus den zwei Analyse-Dokumenten plus
Umsetzung der Phase-0-Massnahmen (Korrektheit/Security, je mit Tests):
0.1 BasicAuth: timing-sicherer Vergleich (hash_equals, beide Felder ohne
Short-Circuit); Enabled-Check zur Laufzeit via config('auth.basic.*')
statt env() im Bootstrap-Closure (greift jetzt unter config:cache);
Config-Block + .env.example. Fund: auth.basic.* war nie als Config
definiert, Gate war faktisch unkonfigurierbar.
0.2 Legacy-Invoice-"latest"-Abfrage zentralisiert (LegacyInvoice::
scopeLatestFirst + User::latestLegacyInvoice); beide Consumer N+1-frei
umgestellt; unterschiedliches null-Verhalten bewusst erhalten.
0.3 Payment-Option-Eligibility vereinheitlicht (period-aware, strikt):
UserPaymentOption::scopeActiveNow/grandfatheredNow + User::
hasActivePaymentOption; hasActiveBooking/hasUnlimitedPressReleaseQuota
und ApiAccessEligibilityService darauf umgestellt; $hasGrandfathered-
Mislabel behoben.
0.4 Theme->Portal-Vokabular: totes, projektfremdes ThemeMiddleware
geloescht; Mapping in Portal::fromTheme() zentralisiert; fremden
b2in-Default im ThemeServiceProvider auf Portal-Default korrigiert.
0.5 InvoiceNumberGenerator: Erst-Insert race-sicher via insertOrIgnore
(Unique-Index auf circle existiert bereits). CreditWalletService war
bereits abgesichert (Unique-Index + createOrFirst).
Tests: 4 neue Dateien, 5 bestehende auf gueltiges grandfathered_until
angepasst. Volle Suite gruen (793 passed, 1 skipped).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>