# Git-Deploy > Allgemeine, projektunabhängige Fassung mit Vorlagen: [`../git-deploy-monitoring/`](../git-deploy-monitoring/README.md). **Stand:** 06.10.2026 · **Status:** umgestellt am 06.10.2026, erster Git-Deploy `v1.1.3` (Protokoll unten) Bis `v1.1.0` gingen Deploys als Paket per SFTP auf den Server ([`deploy-v1.1.0.md`](../archive/betrieb/deploy-v1.1.0.md)). Künftig ist `~/pressekonto.com` ein Git-Checkout, und ausgeliefert wird ein Tag aus `origin`. ## Grundsätze - **Remotes:** `origin` = `ssh://git@forge.adametz.media:222/kadmin/pressekonto.git` (Forgejo auf Hetzner, privat). Von dort holt der Live-Server. `NAS` = `git.adametz.media` im lokalen Netz, nur als Backup. - **Ausgeliefert wird nur ein Tag** (`vX.Y.Z`, SemVer wie bisher), nie ein Branch-Stand. - **Deploy nur von Hand** per SSH mit [`deploy.sh`](deploy.sh). Ploi-„Quick Deploy" und Push-Webhooks bleiben aus. - **Assets werden lokal gebaut und committet.** `public/build` ist versioniert (2,4 MB, 18 Dateien). Auf dem Server gibt es kein Node. - **Auf dem Server wird nichts von Hand geändert.** Das Skript bricht ab, sobald der Checkout vom Tag abweicht. Hotfixes laufen ebenfalls über Commit, Tag und Deploy. - **Kein `git clean` auf Live.** `.env`, `storage/`, `vendor/`, `auth.json`, `RELEASE` und `public/storage` sind ignoriert und bleiben unberührt. - **Kein Zero-Downtime-Modus mit Release-Verzeichnissen.** `storage/app` (Archiv, Quarantäne, Exporte) bleibt an seinem Ort. Deploy im selben Verzeichnis mit `php artisan down`, wie bisher. - `dev/`, `tests/` und die Doku liegen damit auch auf dem Server, aber außerhalb von `public/`. Ausgeliefert werden sie nicht. ## A — Einmalig: Zugang vom Server zu Forgejo 1. Auf dem Server (Benutzer der App) prüfen: `git --version`. 2. Deploy-Key erzeugen und in Forgejo **nur lesend** am Repository eintragen (Repository ▸ Einstellungen ▸ Deploy-Schlüssel): ```bash ssh-keygen -t ed25519 -f ~/.ssh/forge_pressekonto -N "" -C "pressekonto-live" cat ~/.ssh/forge_pressekonto.pub ``` 3. `~/.ssh/config` anlegen bzw. ergänzen (`chmod 600 ~/.ssh/config`). Ploi verwaltet nur `authorized_keys`, die Datei kommt ihm nicht in die Quere: ``` Host forge.adametz.media Port 222 User git IdentityFile ~/.ssh/forge_pressekonto IdentitiesOnly yes ``` 4. Host-Key aufnehmen und den Fingerprint mit dem in Forgejo angezeigten vergleichen: ```bash ssh-keyscan -p 222 forge.adametz.media >> ~/.ssh/known_hosts ssh-keygen -lf <(ssh-keyscan -p 222 forge.adametz.media 2>/dev/null) ``` 5. Test: `git ls-remote ssh://git@forge.adametz.media:222/kadmin/pressekonto.git` zeigt `refs/tags/v1.1.0`. 6. FPM-Neustart ohne Ploi testen: `echo "" | sudo -S service php8.4-fpm reload`. Geht das nicht, beim Deploy `PK_FPM_RELOAD=` setzen. Das Skript wartet dann, bis FPM in Ploi neu geladen ist. **Getestet 06.10.2026: funktioniert.** Kein Passwort nötig (Ploi erlaubt dem Benutzer `ploi` genau diesen Befehl), Exit-Code 0, keine Ausgabe. Prüfen lässt es sich mit `ps -o pid,lstart,args -C php-fpm8.4` vorher und nachher: der `master process` behält PID und Startzeit, die `pool www`-Prozesse sind neu. **`PK_FPM_RELOAD` deshalb nicht setzen** und FPM nicht zusätzlich in Ploi über „Restart“ neu starten — ein Restart entfernt kurz den Socket, Nginx meldet dann `connect() to unix:/run/php/php8.4-fpm.sock failed` und liefert 502 (so beim Deploy von `v1.3.0`, 16:51). ## B — Einmalig: Live-Verzeichnis in einen Checkout umwandeln Live läuft auf `v1.1.0`. Das Verzeichnis wird an Ort und Stelle zum Checkout dieses Tags. Dabei ändert sich zunächst keine Datei. Git zeigt nur, wo der Server vom Tag abweicht. 7. Dateibackup wie bei v1.1.0: ```bash cd ~ && tar czf backup-vor-git.tgz --exclude=./storage --exclude=./node_modules -C ~/pressekonto.com . ``` 8. Repository anlegen und auf `v1.1.0` setzen, **ohne** Dateien anzufassen: ```bash cd ~/pressekonto.com git init -q git remote add origin ssh://git@forge.adametz.media:222/kadmin/pressekonto.git git fetch --tags origin git update-ref --no-deref HEAD "$(git rev-parse 'v1.1.0^{commit}')" git read-tree HEAD ``` 9. Abweichungen sichten: ```bash git status --porcelain | grep -v -E '^.. (dev/|docs/|_docs/|tests/|\.agents/|\.codex/|\.cursorrules|\.devcontainer/|\.github/|\.mcp\.json|AGENTS\.md|CLAUDE\.md|boost\.json|docker-compose\.yml|phpstan|phpunit\.xml|pint\.json)' ``` Herausgefiltert sind die Entwicklerdateien, die nie im Paket waren. Was danach übrig bleibt: | Zeile | Bedeutung | Vorgehen | |---|---|---| | ` M datei` | Datei auf Live weicht vom Tag ab | `git diff -- datei` ansehen. Fehlt die Änderung im Repository, erst lokal nachziehen, neuer Tag, dann weiter. Sonst ist es ein Paketrest und wird überschrieben. | | ` D datei` | Datei fehlt auf Live | Meist Entwicklerdatei oder ein nie hochgeladener Teil. Einordnen, der Checkout legt sie an. | | `?? datei` | nur auf Live, nicht ignoriert | **Nicht löschen.** Nach `~/vor-git/` verschieben, wenn sie nicht gebraucht wird. Wird sie gebraucht, gehört sie in die `.gitignore` (lokal, neuer Tag). | 10. Wenn nichts Unerklärtes übrig ist, auf den Tag auschecken: ```bash git checkout -q -f --detach v1.1.0 git status --porcelain # muss leer sein ``` Der Code ist danach inhaltlich derselbe wie vorher. Ein Neustart ist nicht nötig. ## C — Release lokal (jedes Mal) 11. `main` sauber, volle Suite und Larastan grün (wie bisher). 12. Assets bauen und mitcommitten: ```bash npm ci && npm run build git add public/build git diff --cached --quiet public/build || git commit -m "build: Assets für vX.Y.Z" ``` Vite benennt Dateien nach ihrem Inhalt. Ohne Frontend-Änderung entsteht kein Diff. 13. Tag setzen und auf beide Remotes pushen: ```bash git tag -a vX.Y.Z -m "vX.Y.Z — " git push origin main --follow-tags git push NAS main --follow-tags ``` ## D — Deploy auf Live (jedes Mal) 14. Bringt der Tag Migrationen mit: **DB-Backup** ziehen (`ARCHIVE_KEY` getrennt gesichert). 15. Neue `.env`-Werte laut Release-Notiz vorher eintragen. 16. Deploy: ```bash cd ~/pressekonto.com bash dev/betrieb/deploy.sh vX.Y.Z # ohne Migrationen bash dev/betrieb/deploy.sh vX.Y.Z --migrations # mit Migrationen ``` Das Skript macht Folgendes: - Es prüft, dass der Checkout sauber ist, und holt die Tags. - Es zeigt neue Migrationen an. Ohne `--migrations` bricht es dann ab, **bevor** etwas verändert ist. - Danach in dieser Reihenfolge: `down`, Checkout, `RELEASE`, `composer install`, gegebenenfalls `migrate`, Livewire-Assets, Caches, `queue:restart`, FPM, `up`, Version. - Zum Schluss `php artisan monitoring:queue-probe --wait=60`: ein Test-Job muss innerhalb einer Minute von einem Worker abgeholt werden. Sonst endet das Skript mit **Exit 3** und dem Hinweis, Supervisor und den Worker in Ploi zu prüfen — die Seite ist dann schon live. (Seit `v1.3.2`; das Skript läuft aus der Kopie des *vorherigen* Stands, die Prüfung greift also ab dem Deploy nach `v1.3.2`. Beim Deploy von `v1.3.2` selbst danach von Hand `php artisan monitoring:queue-probe` aufrufen.) `--clear-schedule` setzt zusätzlich die `withoutOverlapping`-Sperren zurück. Das ist nur nötig, wenn sich Sperrdauern im Scheduler geändert haben. Darf eine Migration länger auf Sperren warten: `DB_LOCK_WAIT_TIMEOUT=300 bash dev/betrieb/deploy.sh vX.Y.Z --migrations`. 17. Prüfungen: - `/health` mit Token liefert `"version":"vX.Y.Z"`. - Admin ▸ Reports ▸ Betriebsüberwachung ist grün. - `storage/logs` zeigt keine neuen Fehler. - Smoke-Test aus dem Runbook (Abschnitt 8). - Hat sich der Scheduler geändert: `php artisan schedule:list`. Schlägt ein Schritt fehl, bleibt die Seite im Wartungsmodus. Das Skript nennt den Rollback-Befehl. ## E — Rollback ```bash cd ~/pressekonto.com bash dev/betrieb/deploy.sh ``` Liegt die Abbruchstelle nach dem Checkout, ist der Checkout zwar sauber, aber `vendor/` und die Caches können halb erneuert sein. Der Rollback-Aufruf baut beides für den alten Tag neu auf. Migrationen sind additiv. Der alte Code läuft mit den neuen Spalten, ein `migrate:rollback` gibt es auf Live nicht. Nur bei Datenproblemen das DB-Backup einspielen und danach Runbook Abschnitt 9 (Archiv) befolgen. ## F — Erste Umstellung (erledigt 06.10.2026) Gedacht war `v1.1.1` als reines Test-Release. Live ging direkt `v1.1.3`. Dazwischen lagen ein Hotfix (`v1.1.2`) und ein Fehler, der erst bei der Umwandlung auffiel (`v1.1.3`). Was bei der Umwandlung (B) auftrat, für den Fall, dass ein weiterer Server so umgestellt wird: - **Auf Live fehlte die `.gitignore`**, sie war nie im Paket. Deshalb zeigte Schritt 9 auch `.env`, `vendor/`, `storage/` und `public/build` als `??`. Nach dem Checkout verschwinden diese Zeilen. - **Pfade mit Umlauten oder Leerzeichen** gibt Git in Anführungszeichen aus. Sie rutschen am Filter in Schritt 9 vorbei. Das betraf nur Entwicklerdateien. - **Per SFTP gelöschte Dateien liegen noch auf Live.** Gefunden wurde `app/Actions/Fortify/UpdateUserProfileInformation.php` (seit 18.09. gelöscht). Sie ist nach `~/vor-git/` verschoben. - **Eigene Flux-Icons waren nie im Repository.** Das macOS-Muster `Icon` in der `.gitignore` traf wegen `core.ignorecase` auch `resources/views/flux/icon/`. Behoben in `v1.1.3`. Für den ersten Deploy war der Ordner per `.git/info/exclude` ausgeblendet, damit der Checkout die identischen Dateien aus dem Tag übernimmt. - **Doku war nach dem Checkout noch per SFTP hochgeladen worden** (`dev/betrieb/`). Die Abweichungsprüfung hat den Deploy gestoppt, bevor etwas verändert war. Die Dateien sind nach `~/vor-git/` gesichert und auf den Repo-Stand zurückgesetzt. - **`deploy.sh` gab es in `v1.1.0` noch nicht.** Beim ersten Mal lief es aus dem Tag: `git show v1.1.3:dev/betrieb/deploy.sh > /tmp/deploy.sh && bash /tmp/deploy.sh v1.1.3`. - **Alte Build-Dateien** tauchten nach dem Deploy als `??` auf. Bis `v1.1.0` war `public/build` ignoriert. Sie sind als `~/vor-git/build-reste.tgz` gesichert und entfernt. Aufräumen nach ein paar stabilen Tagen: `~/deploy-v1.1.0.tgz`, `~/backup-vor-v1.1.0.tgz`, `~/backup-vor-git.tgz`, `~/vor-git/`. ## G — Sensible Daten aus der Historie entfernen Wurden Kundendaten, Dumps, Logs oder Schlüssel committet, reicht Löschen oder Enttracken nicht: Die Datei bleibt in jedem Klon und auf jedem Remote abrufbar. Vorgehen, erprobt am 09.10.2026 (Protokoll unten): 1. **Schlüssel zuerst rotieren.** Was einmal gepusht war, gilt als bekannt, auch nach der Bereinigung. 2. **Sichern:** Branches, die nur auf einem Remote liegen, als lokale Branches anlegen, dann `git bundle create /vor-filter.bundle --all`. Das Bundle enthält die Daten noch und wird am Ende gelöscht. 3. **Umschreiben** aller Branches und Tags (`git filter-repo` ist besser, fehlt aber im Dev-Container): ```bash FILTER_BRANCH_SQUELCH_WARNING=1 git filter-branch -f \ --index-filter 'git rm -r --cached --ignore-unmatch --quiet ""' \ --tag-name-filter cat -- --branches --tags ``` 4. **Prüfen:** Dateibaum (`git rev-parse ^{tree}`) und Commitzahl (`git rev-list --count `) je Branch und Tag vorher und nachher gleich; `git rev-list --objects --branches --tags | grep ''` ist leer. 5. **Hash-Zuordnung** alt → neu ins Archiv legen, solange die alten Commits lokal noch vorhanden sind (Abgleich über Autor- und Committerzeit, Autor, Betreff). Doku und Commit-Nachrichten nennen weiter die alten Hashes. 6. **Push vom Host** (der Dev-Container hat keinen SSH-Schlüssel), je Remote: `git push --force-with-lease ` und `git push --force --tags `. Lehnt Forgejo ab, kurz den Branch-Schutz lösen. 7. **Server:** `deploy.sh` holt Tags ohne `--force` und scheitert an neu gesetzten Tags („would clobber existing tag“). Einmal von Hand: ```bash cd ~/pressekonto.com git status --porcelain # muss leer sein git fetch --force --tags --prune origin git checkout --quiet --detach # gleicher Inhalt, neuer Hash git reflog expire --expire=now --all && git gc --prune=now git count-objects -vH # size-pack prüfen ``` `RELEASE` bleibt unverändert, ein Deploy ist nicht nötig. 8. **Forgejo und NAS:** Speicherbereinigung des Repositorys anstoßen. Weitere Klone löschen und neu klonen. 9. **Lokal aufräumen:** `refs/original/*`, verwaiste Remote-Refs und Refs anderer Werkzeuge (z. B. `refs/codex/…`, sie hielten am 09.10. die alten Objekte fest) löschen, dann `git reflog expire --expire=now --all && git gc --prune=now`. Mit `git cat-file -e ` nachweisen, dass die Objekte weg sind, dann das Bundle löschen. ## Betrieb: PHP-FPM beim Deploy Jeder Reload bricht Anfragen ab, die in dieser Sekunde laufen. Im Nginx-Fehlerlog (`/var/log/nginx/pressekonto.com-error.log`, für `ploi` lesbar) erscheinen dann einzelne `recv() failed (104: Connection reset by peer)`, am 06.10. genau zu den Deploys von `v1.1.3` (15:37, 1×) und `v1.2.0` (16:06, 6×). Das sind kurze 502er, fast nur für Bots, kein Absturz. Abhilfe wäre `process_control_timeout = 10s`: Die alten Worker dürfen laufende Anfragen noch zu Ende bringen. Die Einstellung gehört in den Abschnitt `[global]` von `/etc/php/8.4/fpm/php-fpm.conf` (root). Ploi bietet nur „Edit FPM ini“ (`php.ini`, dort wirkungslos), „Edit CLI ini“ und „Edit pool“ (`www.conf`). **Nie in die Pool-Datei eintragen** — dort ist der Schlüssel unbekannt, FPM startet beim nächsten Reload nicht mehr und die Seite ist offline. **Entscheidung 06.10.2026: nicht gesetzt.** Bei Bedarf über den Ploi-Support oder mit root-Zugang, danach `php-fpm8.4 -t` und erst dann neu laden. Übrige Einträge im Nginx-Fehlerlog sind unbedenklich: `access forbidden by rule` (Ploi sperrt Punktdateien, Scanner suchen `/.env` u. Ä.) und `directory index of …/public/api/ is forbidden` (dort liegt die API-Spezifikation `v1.yml`, ein Aufruf von genau `/api/` bekommt 403). Ein Zugriffsprotokoll für die Site führt Ploi nicht. ## Später: Changelog Der Changelog-Entwurf ([Decision-Update](../changelog/Decision-Update_Changelog_Automatisierung_2026-10-04.md), Stufe 2) dockt in `deploy.sh` nach `up` an. Ein Artisan-Befehl liest die Commits zwischen dem vorherigen und dem neuen Tag. Die liegen jetzt auf dem Server vor. Daraus legt er die Entwürfe an. Der LLM-Schritt läuft als Queue-Job, damit ein Ausfall des Anbieters keinen Deploy abbricht. ## Protokoll | Datum | Schritt | Ergebnis | |---|---|---| | 06.10.2026 | Vorbereitung | `origin` auf Forgejo (Hetzner) umgestellt, NAS als zweites Remote, Push erledigt. `deploy.sh` gegen ein simuliertes Repository geprüft: Abbruch bei neuen Migrationen ohne Option, Deploy, wiederholter Aufruf, Rollback, unbekannter Tag, Fehler mitten im Lauf. Die Umwandlung eines bestehenden Verzeichnisses (B) wurde ebenso simuliert: Abweichungen werden sichtbar, `.env` und ungetrackte Dateien bleiben, ignorierte Builds werden beim Checkout überschrieben. | | 06.10.2026 | `v1.1.1` lokal | `/public/build` versioniert. Alte Build-Reste von 2025 lokal entfernt (nicht mehr referenziert). Suite 2.316 grün, einer übersprungen (parallel, 96 s); Larastan ohne Meldung. Build-Commit und Tag `v1.1.1` gesetzt, Push auf `origin`/`NAS` nach Freigabe. | | 06.10.2026 | `v1.1.2` | Hotfix nach GlitchTip-Auswertung (anderer Chat). Gepusht ohne Tags, Tags mit `git push origin --tags` nachgeholt. Künftig `--follow-tags`. | | 06.10.2026 | Umwandlung Live (A, B) | Server-Zugang zu Forgejo per Deploy-Key (nur lesen). Git 2.43. Befunde siehe F: fehlende `.gitignore`, Altdatei Fortify, Flux-Icons nicht im Repository. | | 06.10.2026 | `v1.1.3` | `.gitignore`-Muster `Icon` korrigiert, vier Icons versioniert. Erster Git-Deploy `v1.1.0` → `v1.1.3`: keine Migration, Composer „Nothing to install", Caches, Worker, FPM ohne Fehler, Version `v1.1.3`. Danach alte Build-Dateien entfernt. `v1.1.1` und `v1.1.2` waren nie einzeln live. | | 06.10.2026 | `v1.2.0` | Volt entfernt (Livewire-4-Single-File-Components). Erster Deploy, der nur noch `deploy.sh` brauchte: keine Migration, Composer entfernt `livewire/volt`. Vom Betreiber durchgeklickt (Login, Kundenbereich, Admin), unauffällig. | | 06.10.2026 | FPM und Nginx-Fehlerlog | `sudo -S service php8.4-fpm reload` ohne Passwort bestätigt (Master bleibt, Worker neu) — `deploy.sh` lädt FPM künftig selbst, `PK_FPM_RELOAD` bleibt ungesetzt. Nginx-Fehlerlog ausgewertet: Verbindungsabbrüche nur zu den Deploy-Zeitpunkten, `process_control_timeout` bewusst nicht gesetzt (siehe „Betrieb: PHP-FPM beim Deploy“). | | 06.10.2026 | Worker-Ausfall nach `v1.3.0` | Supervisor lief nicht. `queue:restart` beim Deploy von `v1.3.0` (16:51) hat den Worker beendet, niemand startete ihn neu — KI-Prüfungen, Mails und eine Zahlungsbestätigung lagen über eine Stunde. Aufgefallen über die Systemstatus-Kachel. Supervisor in Ploi neu gestartet, Rückstau mit einem Ersatz-Worker (`nohup`) abgearbeitet. Ursache für den gestoppten Supervisor ohne root-Zugang nicht feststellbar. Folgen: Worker-Prüfung am Ende von `deploy.sh` (`v1.3.2`), externer Monitor auf `/health` (status.adametz.media). | | 06.10.2026 | `v1.3.2` | Worker-Prüfung im Deploy. Von Hand nachgeholt (Skript lief aus der Kopie von `v1.3.1`): `monitoring:queue-probe` → Test-Job nach 4 s abgeholt. `systemctl is-enabled supervisor` → `enabled`; ein Neustart ohne Autostart scheidet als Ursache des Ausfalls damit weitgehend aus. | | 07.10.2026 | `v1.4.0` | Sicherheitsaudit S-01–S-06, Passkeys, Zweitfaktor-Pflicht für Admins; Migration `create_passkeys_table` (`--migrations`). Vorher brach `deploy.sh` wegen Abweichungen ab: Die Doku-Commits nach `v1.3.2` waren von Hand hochgeladen worden, `deploy.sh` hatte dabei sein Ausführungsrecht verloren. Mit `git checkout -- dev/betrieb/…` bereinigt. **Danach entzog `memberships:resync-auto` 19.598 von 19.607 automatischen Firmenrechten**: Bestandskonten ohne `email_verified_at` verloren pauschal alles. | | 07.10.2026 | `v1.4.1` | Hotfix für den Abgleich: Entzogen wird nur noch, was keine Grundlage mehr hat; das Kommando läuft in einer Transaktion, mit `--dry-run` und Notbremse ab 5 %. Rechte aus dem Backup vor dem Deploy wiederhergestellt (`INSERT IGNORE`, 19.598 eingefügt, danach 19.607). Hinweis: `mysql` auf dem Server braucht `-h`/`-P` aus der `.env`, sonst „Access denied“ für `…@'localhost'`; ohne Passwort geht es über `php artisan tinker`. Probelauf 19.607 → 19.316, danach ausgeführt. Wiederholung am 08.10. ohne Änderung (19.316 Rechte, 14.911 User). Die Nacht verlief ohne Auffälligkeiten. | | 08.10.2026 | `v1.5.0` | API-Zugang an die Buchung gebunden (403 ohne Abo/Buchung, Tokens bleiben), optionales Token-Ablaufdatum, `sanctum:prune-expired` täglich 04:10. Vorab auf Live geprüft: nginx antwortet direkt, kein Proxy/CDN; Cookies `secure`/`httponly`/`samesite=lax`, HSTS fehlte. Nach dem Deploy: `strict-transport-security: max-age=31536000`, `trustedproxy.proxies` = `null`. Auswirkung der Buchungsprüfung: 2 Konten haben die API in den letzten 30 Tagen genutzt, beide weiterhin mit Zugang. Keine Migration. | | 08.10.2026 | `v1.6.0` | Mit Migration (`users.sessions_revoked_at_ms`, Batch 22). Härtung aus Phase 4 des Sicherheitsaudits: „Andere Geräte abmelden“, IP-weites Login-Limit (20 Fehlversuche in 15 Minuten), dauerhafte Session-Sperrmarke, Passwörter ab 12 Zeichen mit Leak-Abgleich, CSP im Melde-Modus (`storage/logs/csp-*.log`), npm `shell-quote`/`source-map-js`. Nach dem Deploy: Header `content-security-policy-report-only` vorhanden, Umami- und GlitchTip-Host in `script-src`/`connect-src`. CSP-Log in einigen Tagen auswerten. | | 08.10.2026 | `v1.6.1` | Vorher auf dem Server `php8.4-imagick` installiert und FPM neu geladen: Die Erweiterung fehlte auf Live, Herkunftsprüfung und KI-Vorab-Check der Bilder liefen seitdem ins Leere. Release: Zeile „PHP-Erweiterung Imagick“ in der Betriebsüberwachung, gebaute Livewire-Anfragen von Scannern (GlitchTip 38, 39) als 400 statt 500/419, Browser-Filter für abgebrochene Alpine-Übergänge (GlitchTip 18). Keine Migration. Nach dem Deploy: Betriebsüberwachung „Imagick ist geladen“. | | 09.10.2026 | `v1.7.0` | Spamschutz für Kontakt-Widget und Registrierung (Cloudflare Turnstile, Inhaltsfilter mit Spam-Quarantäne, Namensregel bei der Registrierung). Bei nicht erreichbarem Cloudflare wird durchgelassen und markiert. Keine Migration. Vorher: Turnstile-Keys in der `.env`, Widget im Cloudflare-Dashboard mit allen drei Live-Hostnamen. Nach dem Deploy: Kontakt-Widget im Browser getestet, Betriebsüberwachung „Spamschutz (Cloudflare Turnstile)“ grün. `contact-messages:quarantine-spam`: 152 Anliegen in die Quarantäne, 130 offen (Rest per Sammelaktion), echte Korrekturanfragen blieben offen. `users:prune-bot-registrations` nach freigegebenem Probelauf ausgeführt, danach `USERS_PRUNE_BOT_REGISTRATIONS=true` und `config:cache`. | | 09.10.2026 | Historie bereinigt | Die Produktiv-SQL-Dumps vom 23.04. (`dev/migration 2026/sql`, ~290 MB, Kundendaten) lagen seit `5b8bdf4` in der Historie und auf beiden Remotes. Mit `git filter-branch` aus allen Branches und Tags entfernt; Dateibäume und Commitzahlen aller 21 Refs unverändert, **alle Hashes neu** (Zuordnung alt → neu: [`commit-map-2026-10-09.txt`](../archive/commit-map-2026-10-09.txt)). Tags `v1.0.0`–`v1.7.0` neu gesetzt, gleicher Inhalt. Force-Push auf `origin` und `NAS`, Server-Abgleich nach G.7 (Server `size-pack` 33,4 MiB), Speicherbereinigung in Forgejo und auf dem NAS, keine weiteren Klone. Lokal zusätzlich drei Codex-Checkpoint-Refs entfernt, die noch auf die alte Historie zeigten; danach 33,5 MiB, beide Dump-Blobs nicht mehr vorhanden. Die betroffenen Live-Schlüssel waren bereits rotiert (Betreiber). Vorgehen allgemein in Abschnitt G. | | 12.10.2026 | `v1.8.0` | Von `v1.7.0`, keine Migration, kein Asset-Diff. Sicherheitsseite mit „Geräte und Anmeldungen“, Breadcrumbs ohne Daten an GlitchTip (Livewire-Breadcrumbs aus), Löschfristen `activity_events` 395 / `api_usage_logs` 90 Tage (erster Lauf 04:05), Newsletter-API 410, Wortwahl „automatisiert geprüft“. Prüfung von außen: alle drei Domains melden Release `v1.8.0` (Meta-Tag der Fehlererfassung), robots.txt und Sitemaps hostkorrekt, Veröffentlichen-Seite mit neuem Text, GlitchTip ohne Einträge unter `v1.8.0`. `/health` mit Token nicht geprüft (lokales Token ≠ Live). Befund: „Qualitätsgeprüft“ stand noch in `config/domains.php` (Meta und Taglines) und im Tarifvorteil „Starter“ (Datenbank) → Hotfix `v1.8.1`. |