- AP-09 Produktbestand inkl. Bewegungshistorie (product_stock_movements, ProductStockService) - AP-10 Rohstoffbestand-Ansicht je Lager (RawMaterialStockController) - AP-11 Bestandsschwellen / Out-of-Stock-Handling fuer Produkte und Shop - AP-12 Ausgang/Ausschuss (stock_disposals, StockDisposalController, InventoryService) - Set-Produkte (product_set_items) inkl. Aufloesung - Produktentwicklung & Hinweise-Verwaltung (Notices) - AP-13 Entwicklungskonzept Shop-Bestandsabzug im Plan dokumentiert - Feature-Tests fuer neue Module + aktualisierter Entwicklungsplan Co-authored-by: Cursor <cursoragent@cursor.com>
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Hinweise zur Warenwirtschaft & Produktion
Diese Seite wird laufend gepflegt und zeigt den aktuellen Entwicklungsstand, wichtige Hinweise für die Nutzung sowie festgehaltene Entscheidungen, die später noch ausgebaut werden können.
Stand: 03.06.2026
1. Überblick / Entwicklungsstand
Bereits nutzbar
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Einstellungen → Allgemein: Umsatzsteuersätze und Lieferzeit-Vorlagen (inkl. Tageswert) pflegbar.
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Stammdaten: Lagerorte, Rohstoffqualität, Verpackungsmaterial, Lieferanten-Kategorien.
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Lieferanten: Bestellweg (E-Mail / Online-Shop), Bestell-Adresse, Lieferzeit (Freitext + Tage).
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INCI / Rohstoffe: mehrere Lieferanten, Umsatzsteuersatz, eigene Lieferzeit.
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Einkauf & Wareneingang: zweistufig (bestellt → eingegangen), Charge & MHD, Netto-/Brutto-Automatik mit USt-Snapshot, Einkauf duplizierbar.
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Produktion: rechnet ausschließlich auf Basis der Hersteller-Rezeptur. Fehlt diese, erscheint eine Warnung (kein Rückgriff auf die Produkt-Rezeptur). Eigenprodukte ohne Rezeptur (z. B. Broschüren, Etiketten) lassen sich über die Produkt-Option „benötigt keine Rezeptur" ohne Chargen produzieren.
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Produkt-Klassen: Einzelprodukt vs. Set (Bündel mehrerer Einzelprodukte mit Menge). Sets werden nicht produziert; optional kann ein Einzelprodukt einem Hauptprodukt zugeordnet werden.
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„Nicht vorrätig": Produkt zeitlich begrenzt (mit Tagesangabe → „In ca. X Tagen wieder da!") oder auf unbestimmte Zeit als nicht vorrätig markierbar. Im öffentlichen Shop erscheint nur ein Hinweis, der Kauf bleibt möglich. In der internen Bestellliste ersetzt der rote Hinweis die Mengen-Buttons – dort ist das Produkt also vorübergehend nicht bestellbar.
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Rohstoffbestand: Übersicht aller aktiven Rohstoffe mit echtem Restbestand (Wareneingang abzüglich Produktionsverbrauch), durchschnittlichem Verbrauch pro Tag, voraussichtlichem „auf Null"-Datum und Hochrechnung für 1/3/6/12 Monate. Suche und Filter „nur kritische anzeigen". Kritische Rohstoffe (Meldebestand unterschritten) sind rot hervorgehoben; ein Badge in der Navigation zeigt die Anzahl. Die Detailseite zeigt Bestand je Lagerort und Charge sowie die zugeordneten Lieferanten mit Bestell-Link (Shop / Per Mail). Offene Bestellungen (bestellt, aber noch nicht eingegangen) werden separat ausgewiesen (Spalte „Offen bestellt" in der Übersicht, eigener Block in der Detailansicht). Sie zählen nicht zum Bestand; ein kritischer Rohstoff mit bereits offener Bestellung wird jedoch entschärft („Kritisch · bereits bestellt") und nicht im Navigations-Badge mitgezählt.
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Produktbestand: Übersicht aller Haupt-/Einzelprodukte mit aktuellem Bestand (Stück). Bestand = Summe aller Eingänge minus aller Ausgänge. Über die Buttons
+/−lassen sich Bewegungen mit Stückzahl, Grund (z. B. Initialbestand, Korrektur, Inventur, Retoure, Testervergabe) und Hinweis buchen; der Button „Produzieren" öffnet die Produktion mit bereits ausgewähltem Produkt. Suche und Filter „nur kritische anzeigen"; bei unterschrittenem kritischem Bestand ist die Zeile rot, beim Meldebestand gelb – ein Badge in der Navigation zeigt die Anzahl. Schwellwerte werden je Produkt im Produktformular (Warenwirtschaft) gepflegt. -
Produktbestand-Historie: Revisionssichere Liste aller Bewegungen (Eingang/Ausgang, Stückzahl, Datum, Grund, Hinweis, Mitarbeiter), filterbar nach Produkt, Richtung, Grund und Zeitraum (Monat/Jahr).
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Ausgang / Ausschuss: Erfassung von Rohstoff- und Verpackungs-Abgängen (z. B. Bruch, Verfall/MHD, Qualitätsmangel, Schwund, Testverbrauch). Pflichtfeld Grund, optionale Charge (setzt den Lagerort automatisch), Menge in Gramm (Rohstoff) bzw. Stück (Verpackung) und Datum. Jeder Ausgang reduziert sofort den Bestand – beim Rohstoffbestand also auch die „auf Null"-Prognose und den Kritisch-Status.
In Vorbereitung / geplant
- Shop-Anbindung (Bestandsabzug beim Versand), Audit-Trail, blockbasierte Rechte, 2FA für Admins.
- Produktentwicklung: Menüpunkt ist als Platzhalter angelegt – das genaue Briefing steht noch aus.
2. Wichtige Hinweise für die Nutzung
- Produktion benötigt eine Hersteller-Rezeptur. Ist für ein Produkt keine gepflegt, lässt es sich nicht produzieren – außer es ist ausdrücklich als Eigenprodukt ohne Rezeptur markiert.
- Chargen-Auswahl in der Produktion zeigt nur Chargen mit Restbestand, in der Reihenfolge des frühesten Mindesthaltbarkeitsdatums (FEFO).
- Umsatzsteuersätze werden beim Einkauf als Snapshot gespeichert. Spätere Änderungen am Steuersatz verändern bereits erfasste Einkäufe nicht.
- Rohstoffbestand – Verbrauch/Tag wird aus der Produktionshistorie der letzten 90 Tage gemittelt. Ein Rohstoff gilt als kritisch (rot), wenn der Restbestand den am Rohstoff gepflegten Meldebestand unterschreitet, und als „bald nachbestellen" (gelb), wenn der Bestand voraussichtlich vor Ablauf der Lieferzeit aufgebraucht ist.
- Bestand = nur eingegangene Ware. Ein neuer Einkauf ist zunächst „offen" (bestellt) und erhöht den Bestand erst, wenn beim Einkauf der Wareneingang gebucht wird (Stufe 2: eingegangen, mit Menge/Charge/MHD). Bis dahin erscheint die Menge nur unter „Offen bestellt".
- Produktbestand wächst automatisch durch Produktion. Jede gebuchte
Produktion erzeugt einen Eingang in Höhe der produzierten Stückzahl; eine
spätere Mengenkorrektur der Produktion wird als Differenz nachgebucht. Manuelle
Korrekturen erfolgen ausschließlich über Gegenbuchungen (
+/−) – Einträge der Historie werden nicht gelöscht. Verkaufsabgänge folgen mit der Shop-Anbindung.
3. Festgehaltene Entscheidungen (mit Ausbaupotenzial)
Diese Punkte sind bewusst zunächst einfach umgesetzt und können bei Bedarf später erweitert werden:
- „Nicht vorrätig": Vorerst nur ein Hinweis – der Kauf bleibt möglich. Eine echte Kauf-Sperre kann künftig optional ergänzt werden.
- Bestandsabzug im Shop erfolgt beim Versand (erst mit gebuchtem Versand gilt die Ware als „aus dem Regal" entnommen). Stornos/Retouren werden als Gegenbuchung abgebildet.
- Blockbasierte Rechte gelten zunächst nur für Warenwirtschaft und Produktmanagement. Bei Bedarf können sie später auf weitere Bereiche ausgebaut werden.
4. Offene Briefings
- Produktentwicklung: Funktion und Ablauf sind noch nicht final beschrieben. Sobald ein Briefing vorliegt, wird der Platzhalter durch die tatsächliche Funktionalität ersetzt.