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Kevin Adametz 18216e301c
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05-06-2026 marke macht Webseite Design Inhalte
2026-06-05 17:43:31 +02:00

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# Wissensdokument 000 — Version 2.0.2
Was jetzt folgt, ist kein „Meta-Gelaber", sondern die **Verfassung** von *Marke macht.*
Ohne dieses Dokument wären alle anderen nur gut gemeint.
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## Meta-Governance der Wissensdokumente
### Wie Klarheit geschützt, weiterentwickelt und entschieden wird
**Status:** Fixiert
**Version:** 2.0.2 (ersetzt 2.0.1)
**Gültig ab:** sofort
**Rolle:** Oberste Instanz für alle Wissensdokumente (001999)
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### Änderungsvermerk (gemäß §5.2)
| Feld | Wert |
| --- | --- |
| Version | 1.0 → 2.0 (methodisch: Ownership getrennt in Autorenschaft vs. Anwendung) |
| Datum | 27.05.2026 |
| Begründung | §4.1 (1.0) erklärte die methodische Letztinstanz pauschal für „nicht delegierbar". Das stand in Spannung zum Skalierungs- und Exit-Versprechen (Dok. 008) und zur Partner-Anwendung (Dok. 009) und machte das Audit zum personengebundenen Flaschenhals. v2.0 trennt **Autorenschaft** (nicht delegierbar) von **Anwendung** (delegierbar). Gewählte Schärfe: **Option A** maximale Delegation der Anwendung inkl. komplexer Audits an Tool + Partner; bewusster früher Kontrollverlust über die Ausführung zugunsten Skalierung/Exit. Ergänzt **Selbstanwendung** als Proof-of-Method und benennt die **Bootstrapping-Phase** mit explizitem Ausgang. |
| Betroffene Dokumente | Dok. 000 §4 (Restrukturierung 4.1 → 4.14.5); löst latente Spannung zu Dok. 008 (Skalierung/Exit) und Dok. 009 (Partner-Anwendung); Anschluss an Dok. 011b §4.3 (Human-Gate beim Kunden-Owner) |
| Entscheidung | Kevin Adametz (Letztinstanz, §4.1) |
| Hinweis | Klassifikation als „methodisch" (v2.0) ist eine bewusste Setzung. Bei Lesart „Klarstellung" wäre v1.1 zulässig. |
| v2.0.1 (27.05.2026) | Redaktionell: kanonische Schreibweisen in §7 ergänzt (Marken-Hygiene, kein Methodikeingriff). |
| v2.0.2 (28.05.2026) | Redaktionell: Umbenennung Tool/Produkt von *brandwork.io* zu **Brand Rules** (Markenname) bzw. **brand-rules.com** (Domain). §7 entsprechend aktualisiert; Altschreibweise *brandwork.io* in die Liste unzulässiger Varianten verschoben. Kein Methodikeingriff. Betrifft alle nachgeordneten Dokumente einschließlich Synthese-, Markenwissen- und Implementierungsschicht. |
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## 1. Zweck dieses Dokuments (warum es existiert)
Dieses Dokument definiert:
- **wer** Entscheidungen trifft
- **wie** Wissen verändert werden darf
- **was** bei Widersprüchen gilt
- **welche Logik** über allen anderen Dokumenten steht
> Ohne Meta-Governance ist jedes Regelwerk nur Meinung.
Dok. 000 ist die **höchste Autorität** im System *Marke macht.*
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## 2. Geltungsbereich
Diese Meta-Governance gilt für:
- alle Wissensdokumente (001999)
- alle Ableitungen daraus (Tool-Logik, Partnerhandbücher, Schulungen)
- alle externen Darstellungen der Methode
**Nicht betroffen:**
- Kundeninhalte
- individuelle Marken-DNA-Dokumente
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## 3. Hierarchie der Wissensdokumente (entscheidend)
Bei Konflikten gilt **immer** folgende Prioritätsreihenfolge:
1. **Dok. 000 Meta-Governance**
2. **Dok. 001 Harte Diagnose**
3. **Dok. 002 Struktur der Marken-DNA**
4. **Dok. 003 Prozess & Erstellung**
5. **Dok. 004 Marken-Agent & Systemlogik**
6. **Dok. 005 Einstiegsangebot**
7. **Dok. 006 Plattform-Narrativ**
8. **Dok. 007 LinkedIn-Argumentationssystem**
9. **Dok. 008 Produkt-Roadmap**
10. **Dok. 009+ Erweiterungen & Anwendungen**
> Je näher ein Dokument an der Diagnose liegt, desto höher seine Autorität.
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## 4. Entscheidungsinstanz (Ownership)
Ownership trennt sich in **zwei Schichten**: **Autorenschaft** (was die Regeln *sind* nicht delegierbar) und **Anwendung** (was mit den Regeln *getan* wird delegierbar, mit dem erklärten Ziel der Personenunabhängigkeit). Diese Trennung ist die **Selbstanwendung der eigenen Methode**.
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### 4.1 Autorenschaft & Verfassungshoheit (nicht delegierbar)
**Kevin Adametz** ist:
- methodischer Urheber
- Verfasser und Hüter der Wissensdokumente (000999)
- letzte Instanz für die **Weiterentwicklung der Methode** und für **echte methodische Grenzfälle** (neue Logik, strukturelle Konflikte)
Diese Rolle *was die Regeln sind* ist:
- **nicht delegierbar**
- **nicht abstimmungsfähig**
- **nicht temporär**
> Jede Methode hat einen Autor. Niemand erwartet, dass der Verfasser einer Verfassung austauschbar ist sondern dass die Verfassung ohne ihn funktioniert.
*Marke macht.* ist kein Open-Source-Modell. Die Methode ist offen nutzbar aber nicht offen veränderbar.
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### 4.2 Methodische Anwendung (delegierbar mit Ziel der Entbehrlichkeit)
Anwendung heißt: Audits durchführen, Inhalte validieren, DNA-Prozesse moderieren, Kunden ins System führen.
> Anwendung muss ohne den Urheber funktionieren sonst ist das Versprechen der Personenunabhängigkeit hohl.
Anwendung wird **auch in komplexen Fällen, einschließlich Audits** über die Zeit **vollständig delegiert** an:
1. **das System** (Brand Rules, Scorecard, DNA-Engine) kodifizierte Urteilslogik
2. **zertifizierte Partner** (Dok. 009/012) unter Vertrag, ohne Methodenhoheit
3. **den Marken-Owner des Kunden** als finales Human-Gate für eigene Inhalte (Dok. 011b §4.3)
**Erklärtes Ziel:** Kevin wird für die Anwendung entbehrlich. Die Qualitätssicherung der Ausführung liegt dann nicht mehr in seiner Einzelprüfung, sondern in der kodifizierten Regel (der Autorenschaft) und im System.
**Bewusste Konsequenz (Option A):** Mit der Delegation auch komplexer Audits gibt der Urheber **früh** Kontrolle über die Ausführung ab. Das ist gewollt zugunsten von Skalierung und Exit-Fähigkeit. Der Hebel der Qualität verschiebt sich:
> von „Kevin prüft den Fall" zu „Kevin schreibt die Regel das System prüft den Fall".
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### 4.3 Selbstanwendung (Proof of Method)
*Marke macht.* wendet seine eigene Skalierungslogik (Dok. 001 §8) auf sich selbst an: Der Denkprozess des Urhebers wird kodifiziert in den Wissensdokumenten, der Scorecard und Brand Rules. Diese **sind** das ausgelagerte methodische Bewusstsein von *Marke macht.*
> Die Personenunabhängigkeit, die wir verkaufen, vollziehen wir zuerst an uns selbst.
Das ist kein Eingeständnis einer Schwäche, sondern der Beweis der Methode.
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### 4.4 Bootstrapping-Phase (ehrlich benannt)
Solange weder zertifizierte Partner noch ein reifes Tool existieren, ist die Anwendung faktisch personengebunden (an Kevin). Das ist ein normaler Gründungszustand aber eine **Phase, kein Dauerzustand**.
Ausgang der Phase:
- Partner-Zertifizierung (Dok. 009)
- Reife von Scorecard und DNA-Engine (Dok. 011/011b)
- → Übergang an Tool + Partner gemäß §4.2
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### 4.5 Operative Mitwirkung (Mitwirkung ≠ Autorenschaft)
Partner, Mitarbeiter oder Agenten dürfen:
- Feedback geben
- Widersprüche melden
- Erweiterungen vorschlagen
- die Methode **anwenden** (sofern zertifiziert)
Sie dürfen **nicht**:
- Dokumente eigenständig ändern
- Begriffe neu definieren
- bestehende Logik relativieren
> Anwendung wird geteilt. Autorenschaft nicht.
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## 5. Änderungslogik (Versionierung)
### 5.1 Arten von Änderungen
| Typ | Beschreibung | Version |
| --- | --- | --- |
| Redaktionell | Klarstellung, Sprache | +0.0.1 |
| Strukturell | Reihenfolge, Ergänzung | +0.1 |
| Methodisch | neue Logik, neue Regeln | +1.0 |
### 5.2 Dokumentationspflicht
Jede Änderung erfordert:
- Versionsnummer
- Änderungsdatum
- Begründung (13 Sätze)
- Referenz auf betroffene Dokumente
> Keine stille Evolution. Nur bewusste Entscheidung.
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## 6. Umgang mit Widersprüchen (sehr wichtig)
### 6.1 Arten von Widersprüchen
1. **Logische Widersprüche** (z. B. zwei gegensätzliche Aussagen)
2. **Anwendungswidersprüche** (Theorie funktioniert nicht in der Praxis)
3. **Interpretationswidersprüche** (unterschiedliches Verständnis)
### 6.2 Vorgehen bei Widersprüchen
1. Widerspruch wird **benannt**
2. Betroffene Dokumente werden referenziert
3. Priorität laut Hierarchie entscheidet
4. Niederrangiges Dokument wird angepasst
5. Änderung wird versioniert
> Diskussion endet, wo Hierarchie beginnt.
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## 7. Schutz vor Verwässerung
Folgende Dinge sind **nicht erlaubt**:
- alternative Begriffsdefinitionen
- Vereinfachungen für Marketingzwecke
- „Übersetzungen" der Methode ohne Freigabe
- externe White-Label-Versionen
Warum:
> Klarheit stirbt nicht durch Kritik, sondern durch Verwässerung.
**Kanonische Schreibweisen (verbindlich):**
- **Marke macht.** (mit Schlusspunkt)
- **Brand Rules** (Tool/Produkt; zwei Wörter, beide großgeschrieben) · **brand-rules.com** (Domain; klein, mit Bindestrich, mit `.com`)
- **markemacht.de**
- **adametz.media**
Varianten wie *BrandRules*, *Brand-Rules*, *brandrules*, *brand rules* (klein) sowie die Altschreibweisen *brandwork.io*, *BrandWorks*, *Brandwork* sind unzulässig.
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## 8. Verhältnis von Theorie und Praxis
Grundsatz:
> Praxis validiert Theorie. Aber Praxis überschreibt sie nicht.
Wenn Praxis widerspricht:
- wird die Theorie überprüft
- nicht sofort geändert
Systemfehler ≠ Anwenderfehler.
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## 9. Veröffentlichung & Zugriff
### Intern
- vollständiger Zugriff auf alle Dokumente
- Änderungsverlauf sichtbar
### Extern
- nur freigegebene Auszüge
- keine vollständige Methodik
- keine Governance-Dokumente
> Nicht alles, was existiert, wird erklärt.
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## 10. Erweiterungen des Systems
Neue Wissensdokumente dürfen entstehen, wenn:
- sie eine klare Lücke schließen
- sie nicht bestehende Dokumente duplizieren
- sie der Diagnose (001) nicht widersprechen
Nummerierung erfolgt: fortlaufend, logisch, nicht marketinggetrieben.
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## 11. Gültigkeit & Revision
Dieses Dokument gilt:
- bis es **bewusst** geändert wird
- nicht implizit
- nicht stillschweigend
Geplante Revision: jährlich oder bei grundlegender Systemänderung.
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## 12. Essenz (nicht verhandelbar)
- Klarheit braucht Hierarchie
- Hierarchie braucht Verantwortung
- Verantwortung ist nicht demokratisch
- Autorenschaft bleibt. Anwendung skaliert.
> Marke macht. Weil jemand entscheidet.
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### Ende Wissensdokument 000 (Version 2.0.2)
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