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Stand: Mai 2026 Zweck: Ersatz bzw. Ergänzung der Abschnitte 8, 9, 10 sowie neue Abschnitte zur Score-Architektur, Boost-Eligibilität und zum Tool-Loop. Datenmodell-Ergänzungen am Ende.
IST-Stand 21.05.2026: Dieses Update beschreibt Phase-2/3-Themen. Aktuell ist im Code nichts davon umgesetzt:
- Keine Tarif-Stufen, kein Kontingent, keine Stripe-Anbindung.
- Kein Score, keine Boost-Eligibilitaet, kein Tool-Loop.
- Kein Auto-Refill, keine Credit-Pakete.
Phase 8 baut lediglich einen Quota-Stub auf
users.press_release_quotaundpress_release_quota_used_this_monthals Vorbereitung fuer das Veroeffentlichungs-Modal. Das echte Tarif-Modul ersetzt diese Felder spaeter. Plan-Doku:docs/PHASE-8-USER-PANEL-PLAN.md.
8. Preismodell – Tarife (überarbeitet)
Grundlogik
Alle Tarife enthalten ein Kontingent an Pressemitteilungen sowie monatlich ausgeschüttete Bonus-Credits für Tools und Add-ons. Bonus-Credits aus Abos verfallen monatlich, gekaufte Credits bleiben 24 Monate gültig. So bleibt das Abo aktivierungsstark, ohne dass der Nutzer eigenes Geld verliert.
Tier-Struktur
| Tier | Preis | PMs | Bonus-Credits/Mo. | Effektiver PM-Preis | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| Einzel | 19 € / Stück | 1 | 4 (verfallend nach 30 T) | 19,00 € | Pay-as-you-go |
| Starter | 19 €/Mo. (190 €/Jahr) | 3 | 12 | 6,30 € | Free-Stock, KI-Quality-Check |
| Business | 49 €/Mo. (490 €/Jahr) | 10 | 30 | 4,90 € | Erweiterte Statistiken, optionaler Newsroom |
| Pro | 99 €/Mo. (990 €/Jahr) | unbegrenzt (Fair Use) | 60 | < 2 € | Eigener Newsroom, Priority, volles Statistik-Dashboard |
| Agency | 199 €/Mo. (1.990 €/Jahr) | unbegrenzt für 5 Marken | 120 | < 1 € | Multi-Redakteur-Workflow, API-Zugang, je weitere Marke 29 €/Mo. |
Jahrespreise mit ca. 17 % Rabatt eingebaut. Fair Use im Pro-Tarif: Soft-Cap 50 PMs/Monat.
Mehrwerte im Vergleich
| Feature | Einzel | Starter | Business | Pro | Agency |
|---|---|---|---|---|---|
| Pressemitteilungen | 1 | 3/Mo. | 10/Mo. | unbegr. | unbegr. (5 Marken) |
| Bonus-Credits | 4 einmalig | 12/Mo. | 30/Mo. | 60/Mo. | 120/Mo. |
| Free-Stock-Bilder | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| KI-Quality-Check | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Erweiterte Statistiken | – | – | ✓ | ✓ | ✓ |
| Eigener Newsroom | – | – | optional | inkl. | inkl. |
| Priority-Support | – | – | – | ✓ | ✓ |
| Multi-Redakteur-Workflow | – | – | – | – | ✓ |
| API-Zugang | – | – | – | – | ✓ |
Kommunikation
Die inkludierten Bonus-Credits sind Teil des Pakets, nicht zusätzliche Kosten. Reicht das Kontingent nicht (z. B. weil mehrere PMs mit aufwändigem Tooling veröffentlicht werden), kauft der Nutzer Credits nach – diese bleiben 24 Monate erhalten und schaffen langfristige Bindung an die Plattform.
Bestandskunden
Aktive Jahresabos behalten Preis bis zum nächsten Verlängerungstermin. Loyalty-Bonus 10–20 % im ersten Verlängerungsjahr. Downgrade-Pfad anbieten.
Einstiegsstrategie
In der Anfangsphase (erste 6–12 Monate nach Relaunch) bewusst günstiger einsteigen, um User-Base aufzubauen. Preise sind kalkuliert mit Spielraum für spätere Anpassung. Wichtig: Bestandskunden behalten ihre Konditionen.
9. Credit-System (überarbeitet)
Grundregel
1 Credit = 1 € als Listenpreis-Anker. Alle Service-Preise werden in ganzen Credits ausgewiesen. Wer größere Pakete kauft, zahlt effektiv weniger pro Credit (Volumenrabatt), aber der Listenpreis bleibt stabil. So entfällt jede Kopfrechen-Übung im UI.
Credit-Pakete
| Paket | Credits | Preis | Effektiv pro Credit | Ersparnis |
|---|---|---|---|---|
| Test | 10 | 10 € | 1,00 € | – |
| Standard | 50 | 45 € | 0,90 € | 10 % |
| Plus | 150 | 120 € | 0,80 € | 20 % |
| Pro | 500 | 375 € | 0,75 € | 25 % |
| Business | 1.500 | 1.050 € | 0,70 € | 30 % |
Ganzzahlige Beträge, keine Bruchteile im UI. Intern kann auf Cent-Ebene abgerechnet werden, aber nach außen sieht der Nutzer nur ganze Credits.
Auto-Refill
Standardmäßig nach erstem Kauf aktiviert (mit Opt-Out):
- Trigger: bei < 10 Credits Restguthaben
- Aufladung: zuletzt gekauftes Paket (Default Standard, 50 Credits)
- Eindeutige Bestätigungs-Mail nach jeder automatischen Aufladung
Gültigkeit
- Gekaufte Credits: 24 Monate ab Kauf
- Bonus-Credits aus Abos: monatlich verfallend
- Willkommens-Bonus (5 Credits einmalig bei Account-Anlage): 90 Tage
Mini-Checkout (kontextuell)
- User klickt z. B. „KI-Bild generieren"
- Modal: „Kostet 4 Credits. Du hast 2 Credits."
- Optionen:
- „Schnell aufladen: Standard-Paket (50 Credits, 45 €)" – 1-Klick mit Saved Payment Method
- „Anderes Paket wählen"
- „Abbrechen"
- Nach Aufladung wird Aktion automatisch ausgeführt
Erstkauf
Stripe Checkout mit setup_future_usage für Saved Payment Method. Danach 1-Klick-Aufladung.
Dashboard
- Credit-Stand oben rechts immer sichtbar
- Trennung sichtbar: Bonus-Credits (verfallend) vs. gekaufte Credits (24 Monate)
- Verlauf einsehbar (was wofür verbraucht)
- Rechnungs-PDFs für jede Aufladung
Buchhaltung & Recht
- Credits = Vorauszahlung, bilanziell als Verbindlichkeit
- MwSt-Behandlung mit Steuerberater abstimmen (Kauf vs. Verbrauch)
- Verfall in AGB sauber dokumentieren
- Keine Auszahlung in Geld (sonst PSD2-Lizenzthema)
- EU-Auslandskunden: Reverse-Charge bei B2B mit USt-ID
10. Preisliste in Credits (überarbeitet)
Alle Preise in ganzen Credits (1 Credit = 1 €). Anker-Werte für die Startphase, iterativ anpassbar.
Veröffentlichung
| Service | Credits |
|---|---|
| Standard-PM (Pay-as-you-go) | 19 |
| PM-Korrektur (Pfad C) | 8 |
| PM-Update (Pfad D) | 4 (im ersten Jahr ggf. kostenlos) |
| Depublizierung (Pfad G) | 19–25 |
Bilder
| Service | Credits |
|---|---|
| Free-Stock (Unsplash, Pexels) | 0 |
| Premium-Stock (Adobe, Shutterstock) | 8 |
| KI-Bild generieren | 4 |
| KI-Bild Re-Generation | 2 |
KI-Textservices
| Service | Credits |
|---|---|
| Quality-Check (Stil/Pressestil) | 3 |
| Lektorat | 8 |
| Pressetext-Optimierung (Headlines, SEO) | 15 |
| Headline-Booster (nur Headlines) | 5 |
| PM aus Stichworten generieren | 25 |
| Übersetzung (DE↔EN) | 12 |
Platzierungen
| Service | Credits |
|---|---|
| Highlight Kategorie (3 Tage) | 15 |
| Highlight Kategorie (7 Tage) | 30 |
| Startseite-Highlight (24 h) | 39 |
| Startseite-Highlight (3 Tage) | 89 |
| Top-Slot Startseite (24 h) | 119 |
| Newsletter-Erwähnung | 59 |
| Social-Share (offizieller Kanal) | 25 |
Voraussetzung für alle Platzierungen: Mindest-Content-Score erreicht (siehe Abschnitt „Boost-Eligibilität").
Distribution
| Service | Credits |
|---|---|
| PDF-Export mit Branding | 2 |
| Social-Snippet-Generierung | 3 |
| Verteiler-Versand (klein, branchenspezifisch) | 39 |
| Verteiler-Versand (mittel) | 99 |
| Verteiler-Versand (groß, branchenübergreifend) | 199 |
Account / Profil
| Service | Credits |
|---|---|
| Verifiziertes Firmenprofil (einmalig) | 79 |
| Custom Subdomain (pro Jahr) | 49 |
| Erweiterte Statistiken (pro Monat) | 15 |
Goodies (kostenlos, fördern Aktivität)
- PM-Updates kostenfrei im ersten Jahr (besseres Archiv)
- 3 Free-Stock-Bilder pro PM
- Erster KI-Quality-Check pro PM kostenfrei
- 5 Credits Willkommens-Bonus bei Account-Anlage (90 Tage gültig)
- Headline-Vorschlag (1 Variante) kostenfrei pro PM
NEU – Abschnitt 15: Score-Architektur
Die Plattform arbeitet mit drei voneinander unabhängigen Scores. Sie haben unterschiedliche Funktionen, werden unterschiedlich berechnet und an unterschiedlichen Stellen wirksam. Die Trennung ist zentral, weil sie unterschiedliche Datenmodelle und Update-Logiken betrifft.
15.1 Klassifikations-Score (Eintritts-Filter)
Funktion: Entscheidet, ob eine Pressemitteilung überhaupt veröffentlicht wird.
Bereich: Grün / Gelb / Rot (kategorial)
Faktoren:
- Werbung statt Pressemitteilung
- Beleidigend / diskriminierend
- Rechtlich heikel
- Spam-Muster
- Unseriöse Versprechen
Auswirkung:
- Grün: Direkte Veröffentlichung (optional 5–10 Min Verzögerung)
- Gelb: Manuelle Review-Queue
- Rot: Zurück an User mit Begründung
Aktualisierung: Einmalig bei Einreichung. Bei Änderung der PM (Pfad C/D) wird neu klassifiziert.
Speicherung: press_releases.classification plus vollständiges Audit-Log in ki_audits.
15.2 Content-Score (Qualitäts-Indikator)
Funktion: Misst die handwerkliche Qualität einer Pressemitteilung. Bestimmt organische Sichtbarkeit und Boost-Berechtigung.
Bereich: 0–100 Punkte
Faktoren (Vorschlag, iterativ verfeinerbar):
| Kategorie | Gewichtung | Was zählt |
|---|---|---|
| Pressestil | 20 % | Tonalität (informativ vs. werblich), passive vs. aktive Konstruktion, Zitate vorhanden |
| Struktur | 15 % | Lead-Absatz vorhanden, sinnvolle Absatzstruktur, Pyramidaler Aufbau |
| Lesbarkeit | 10 % | Flesch-Index für Deutsch, Satzlängen, Fachsprache angemessen |
| Vollständigkeit | 15 % | Pressekontakt, Unternehmensinfo, Datum, Branche, Region |
| Bildmaterial | 10 % | Mindestens 1 Bild, Auflösung, Alt-Text, Bildunterschrift |
| Quellen / Belege | 10 % | Verlinkungen, Studien-Referenzen, Datenquellen |
| Headline-Stärke | 10 % | Länge, Keyword-Relevanz, Klarheit |
| Originalität | 10 % | Kein Boilerplate, kein Duplicate-Content, individueller Ton |
Auswirkung:
- Organische Sichtbarkeit: Listing-Position, Top-Story-Kandidat, Newsletter-Aufnahme, Trending in Branche
- Boost-Berechtigung: Schwellenwerte für kostenpflichtige Slots (siehe Abschnitt 16)
- User-Feedback: Sichtbar im Editor-Dashboard mit konkreten Verbesserungsvorschlägen
Aktualisierung: Bei Einreichung berechnet, bei jeder Änderung der PM neu berechnet. History pro PM in content_scores.
Speicherung: press_releases.content_score (aktueller Wert), content_scores (History mit Faktor-Breakdown).
15.3 Trust-Score (Reputations-Indikator)
Funktion: Bewertet die Zuverlässigkeit eines Publishers über Zeit. Reduziert Moderationslast und kann öffentliche Anerkennung bringen.
Bereich: 0–100 oder Stufen (Bronze / Silber / Gold / Verifiziert)
Faktoren:
- Anzahl problemfrei veröffentlichter PMs
- Durchschnittlicher Content-Score über alle PMs
- Beschwerderate (Reports, Korrekturen, Depublizierungen)
- Account-Alter
- Verifikations-Status (verifiziertes Firmenprofil)
Auswirkung:
- Moderation: Lockerung der KI-Freigabe-Schwelle (mehr „Grün" automatisch)
- Sichtbarkeit (optional): öffentliches Verifizierungs-Badge auf Newsroom und PM-Seiten
- Bevorzugung in Branchen-Übersichten bei gleichem Content-Score
- Bei Trust-Verlust: Rückfall in strengere Moderation (auch nach Beschwerden, häufigen Korrekturen, Depublizierungen)
Aktualisierung: Rollierend, z. B. nächtlicher Cron-Job über die letzten 90 Tage Aktivität.
Speicherung: accounts.trust_score, accounts.trust_tier (Bronze/Silber/Gold/Verifiziert), History in trust_score_log.
Offene Detail-Entscheidungen
- Trust auf User- oder auf Firmen-Ebene? (Empfehlung: Firmen-Ebene, weil Mitarbeiter wechseln)
- Trust-Verlust: ab welchen Schwellen?
- Verifizierungs-Badge: nur über kostenpflichtigen Verifizierungs-Prozess oder auch durch Trust-Score erreichbar?
NEU – Abschnitt 16: Boost-Eligibilität
Die Verbindung zwischen Score-System und kostenpflichtigen Sichtbarkeits-Slots. Grundprinzip: Schlechter Content kann nicht in den Top-Slot gekauft werden. Das schützt die redaktionelle Glaubwürdigkeit der Plattform und schafft den Anreiz, in Qualität zu investieren.
Schwellenwerte je Slot-Typ
| Slot | Klassifikation | Min. Content-Score |
|---|---|---|
| Highlight Kategorie | Grün | 50 |
| Startseite-Highlight (24h / 3 T) | Grün | 65 |
| Top-Slot Startseite | Grün | 75 |
| Newsletter-Erwähnung | Grün | 70 |
| Social-Share (offizieller Kanal) | Grün | 70 |
| Verteiler-Versand (extern) | Grün | 80 |
PMs mit Klassifikation Gelb können nicht boostbar werden, auch nicht nach manueller Freigabe – sie bleiben in regulärer Sichtbarkeit. PMs mit Klassifikation Rot werden nicht veröffentlicht und sind damit irrelevant.
UI-Logik
Wenn ein User einen Boost-Slot bucht, dessen Schwelle seine PM nicht erreicht, sieht er statt des Buchungsformulars:
„Diese Pressemitteilung erreicht aktuell einen Content-Score von 60/100. Für den Top-Slot Startseite empfehlen wir mindestens 75 Punkte. So kannst du deinen Score verbessern:"
[Pressetext-Optimierung – 15 Credits → +15–20 Punkte] [Headline-Booster – 5 Credits → +3–7 Punkte] [Bild hinzufügen – 4 Credits → +5–10 Punkte]
Nach Tool-Anwendung wird der Score neu berechnet, der Slot kann dann gebucht werden.
Effekt
Drei gewollte Konsequenzen:
- Plattform-Qualität bleibt hoch: Premium-Slots zeigen nur qualitativ hochwertige Inhalte.
- Tools werden indirekt verkauft: Wer den Slot will, muss in Qualität investieren – entweder selbst oder über kostenpflichtige Tools.
- Glaubwürdigkeit für Leser bleibt erhalten: Leser und Journalisten erkennen schnell, dass sichtbar platzierte Inhalte tatsächlich relevant sind.
Sonderfall: Editorial-Pick
Unabhängig vom Boost-System kann die Redaktion (intern) PMs als „Empfehlung der Redaktion" hervorheben. Das ist ein redaktionelles Instrument, kein kommerzielles, und nicht buchbar. Wirkt als Vertrauensanker auf der Startseite.
NEU – Abschnitt 17: Tool-zu-Algorithmus-Loop
Der strategische Kern der Monetarisierungslogik. Der Loop verbindet drei Plattform-Ziele in einem geschlossenen System:
Die drei Ziele
- Plattform-Qualität: Hohe durchschnittliche Inhaltsqualität, damit Leser, Journalisten und Mediaplaner die Plattform als seriös wahrnehmen.
- Monetarisierung: Umsatz aus Tools, Tarifen und Boost-Slots.
- Anreiz für Publisher: Sichtbar gute Platzierungen für gute Inhalte als motivierender Faktor.
Der Loop
Publisher schreibt PM
↓
Content-Score wird berechnet (z. B. 55/100)
↓
Publisher will Top-Slot buchen (Schwelle 75)
↓
System empfiehlt: Pressetext-Optimierung (15 Credits)
↓
Tool wird angewendet, Score steigt auf 78
↓
Top-Slot wird gebucht (119 Credits)
↓
PM erscheint prominent auf Startseite
↓
Hohe Reichweite, gute Statistiken
↓
Publisher sieht Wert, kommt wieder
↓
Plattform-Durchschnittsqualität steigt
↓
Mehr Leser, mehr Wert für nächsten Boost-Käufer
Voraussetzungen für Funktionieren
- Tools müssen tatsächlich gut sein. Wenn das KI-Lektorat schlechter ist als das, was der Publisher selbst zustande bringt, kollabiert der Loop. → Tool-Qualität ist Wettbewerbsvorteil, hier wird investiert.
- Score-Verbesserung muss spürbar und nachvollziehbar sein. Der Publisher muss verstehen, was sein Tool-Einsatz konkret gebracht hat. → Score-Breakdown sichtbar, Vorher-Nachher-Vergleich.
- Reichweite muss real sein. Ein gekaufter Top-Slot muss tatsächlich Reichweite bringen. → Leser-Seite (Newsletter, SEO, Social) muss aktiv aufgebaut werden.
- Boost-Schwellen dürfen nicht zu hoch sein. Sonst wird der Loop frustrierend statt motivierend. → Schwellen iterativ kalibrieren auf Basis realer Score-Verteilung.
Was das für den Build bedeutet
- Tools haben strategische Priorität. KI-Lektorat, Pressetext-Optimierung, Headline-Booster sind nicht nur Add-ons, sondern das Herzstück der Wertschöpfung.
- Score-Anzeige muss früh implementiert werden. Ohne sichtbaren Score kein Loop.
- Statistik-Dashboard ist Pflicht für mittlere Tarife. Ohne sichtbare Reichweiten-Daten erkennen Publisher den Wert ihres Investments nicht.
13. Datenmodell-Skizze – Ergänzungen
Zusätzlich zu den bestehenden Tabellen aus dem Hauptkonzept:
content_scores
- id, press_release_id
- score (0-100), version (bei Neuberechnung)
- factors (JSON: pressestil, struktur, lesbarkeit, vollstaendigkeit,
bildmaterial, quellen, headline, originalitaet)
- calculated_at, calculation_reason (initial/edit/tool_applied)
placements
- id, press_release_id, account_id
- slot_type (kategorie_highlight, startseite_highlight, top_slot,
newsletter, social_share, verteiler_klein/mittel/gross)
- starts_at, ends_at
- credits_spent
- status (scheduled, active, completed, cancelled)
- eligibility_check_passed (bool, snapshot bei Buchung)
- eligibility_score_snapshot (Content-Score zum Zeitpunkt der Buchung)
- created_at
placement_inventory
- id, slot_type
- max_concurrent (z.B. 1 für Top-Slot, 3 für Startseite-Highlight)
- duration_options (JSON: [24h, 72h])
- min_content_score (75)
- min_classification ('green')
trust_score_log
- id, account_id
- score (0-100), tier (bronze/silber/gold/verifiziert)
- factors (JSON: pm_count, avg_content_score, complaints,
account_age_days)
- calculated_at
accounts (Ergänzungen)
- + trust_score (int, 0-100)
- + trust_tier (enum)
- + verified_business_profile (bool)
- + verified_at
Wichtige Logiken:
- placement_inventory definiert, wie viele Slots welcher Art parallel verfügbar sind. Bei Buchung wird geprüft: ist ein Slot für das gewünschte Zeitfenster frei? Wenn nicht: nächstmöglicher Termin anbieten oder ablehnen.
- eligibility_score_snapshot auf Placement-Ebene: damit nachvollziehbar bleibt, mit welchem Score eine PM zum Buchungszeitpunkt qualifiziert war. Wenn der Score später sinkt (etwa durch Korrektur), bleibt der gebuchte Slot bestehen, aber bei Verlängerung wird neu geprüft.
- content_scores mit Versionierung erlaubt nachträglich Auswertung: Welche Tools haben welchen Score-Effekt gehabt? Daten für Tool-Optimierung.
Offene Punkte / nächste Entscheidungen (Update)
Zusätzlich zu den bereits dokumentierten Punkten:
- Content-Score-Faktoren feinjustieren: Welche Gewichtung passt für deutsche Pressemitteilungen? Iterativ kalibrieren mit echten Daten.
- Boost-Schwellen kalibrieren: Erst nach 100–200 echten PMs sehen, wo die Score-Verteilung liegt. Schwellen ggf. anpassen.
- Trust-Score: User vs. Firma: Empfehlung Firma, aber Detail-Logik bei Mitarbeiterwechsel klären.
- Tool-Qualität: KI-Prompts für Lektorat und Pressetext-Optimierung müssen sehr sauber gebaut werden. Eigene Test-Suite mit Vorher/Nachher-PMs.
- Slot-Inventory: Wie viele Top-Slots parallel? Empfehlung 1 (sonst verliert er an Wert), Startseite-Highlight 3, Kategorie-Highlight 5–10 je Branche.
- Editorial-Picks: Wer wählt aus? Anfangs du selbst, später ggf. Redaktions-Account mit Frontend-Tool.