Erfasst den vollständigen Projektstand mit drei Hauptbereichen:
1. Laravel 11 Application-Skelett
- Standard-Setup (app/, bootstrap/, config/, database/, public/, resources/, routes/, storage/, tests/)
- Composer + npm Konfiguration
- Devcontainer für Laravel Sail (PHP/MySQL/Redis)
- GitHub Actions Workflows (lint + tests)
- Tailwind/Vite Build-Pipeline
2. docs/ – Wissensbasis "Marke macht." (Methodik-Verfassung)
Stand nach Pflegerunde 2026-05-28:
- 00_Methodik-Verfassung: Dok. 000 (v2.0.2) bis Dok. 013 (NEU) + Anhänge
- 10_Quellen-Original: Wala, Sharp, Simon (read-only Quellen)
- 20_Markenwissen: 25 abgeleitete MW-Dokumente (Wala_MW-WAL, Sharp_MW-HBG, Simon_MW-SIM)
- 30_Synthese: Markenwissen_I_Synthese_Gesamt + Scorecard-Regeln
- 40_Implementierung: 011b-Erweiterung
- _Steuerung: 00_START_HIER, Serienübersicht, CHANGELOG.md
Letzte methodische Eingriffe:
- Methodik-Update v2.0 (Ownership Autorenschaft/Anwendung, Geltungsbereich Kernthese,
Score-Ebenen DNA-Reifegrad, Preislogik Governance-Scope)
- Dok. 013 NEU: Akquise- & Conversion-Logik (Auffahrten statt Funnel)
- Rebranding brandwork.io → Brand Rules (brand-rules.com)
- Schichtverletzungen behoben, Ordner-Symmetrie hergestellt, Verweise konsolidiert
3. _markemacht.de/ – Web-Frontend Design-Sandbox
- Statische HTML-Entwürfe (Startseite, Methode, Manifest, Denken, Blog)
- Design-System (warm_intellectualism, based_web_design)
- Assets (CSS, JS, Favicon)
Konfiguration:
- .gitignore um .DS_Store und Thumbs.db erweitert
- Lokale Git-Identity gesetzt: Kevin Adametz <kevin.adametz@me.com>
- .env wird ignoriert (nur .env.example versioniert)
Konfliktregel: Bei Spannung zwischen Code und Methodik gilt die Methodik (Dok. 000).
Co-authored-by: Cursor <cursoragent@cursor.com>
4.8 KiB
Wissensdokument 007
Es definiert wie du auf LinkedIn denkst, sprichst und wirkst, ohne in Personal-Branding-Mechaniken zu rutschen.
Das LinkedIn-Argumentationssystem
„Marke macht.“ als öffentlicher Denkrahmen
Status: Fixiert
Version: 1.0
Zweck: Klare Leitplanken für LinkedIn-Kommunikation
Rolle im System: Sichtbarkeit · Reibung · Autoritätsaufbau
1. Grundannahme (entscheidend)
LinkedIn ist kein Content-Kanal.
LinkedIn ist ein öffentlicher Denkraum.
Wer auf LinkedIn nur sendet, verliert.Wer Denken sichtbar macht, gewinnt.
Die Aufgabe von LinkedIn im System „Marke macht.“ ist nicht Reichweite, sondern Rahmensetzung.
2. Die Rolle deiner Person auf LinkedIn
Du trittst nicht auf als:
- Coach
- Berater
- Motivator
- Content Creator
Du trittst auf als:
Architekt eines Denkmodells.
Deine Person ist:
- Träger der Haltung
- Garant für Klarheit
- Referenzpunkt für Diskussion
Nicht:
- Mittelpunkt der Aufmerksamkeit
- Held der Geschichte
3. Zentrales Ziel der LinkedIn-Kommunikation
Unternehmer sollen beginnen, ihre eigenen Aussagen zu hinterfragen.
Nicht:
- dich zu bewundern
- dir zuzustimmen
- deine Leistungen zu buchen
Sondern:
- ihr eigenes Denken zu überprüfen
Wenn sie dir widersprechen, hast du gewonnen.
4. Die drei Ebenen der LinkedIn-Kommunikation
Jeder Post gehört immer genau einer Ebene an.
Nie mehreren gleichzeitig.
4.1 EBENE 1: DIAGNOSE
„Benennen, was andere übersehen.“
Zweck:
Irritation und Wiedererkennung erzeugen.
Typische Aussagen:
- „Das ist kein Marketingproblem.“
- „Das scheitert nicht an Sichtbarkeit.“
- „KI ist nicht das Problem – Unklarheit schon.“
Regel:
- Keine Lösungen anbieten
- Keine Tipps geben
- Nur benennen
Diagnose schlägt Mehrwert.
4.2 EBENE 2: EINORDNUNG
„Warum das Problem existiert.“
Zweck:
Den Denkfehler erklären.
Typische Inhalte:
- Warum Vergleichbarkeit entsteht
- Warum Agenturen scheitern müssen
- Warum Tools nichts lösen
- Warum Führung und Sprache zusammenhängen
Regel:
- Keine Handlungsanweisung
- Kein Call-to-Action
- Keine Produktnennung
Wer das Warum versteht, sucht selbst nach dem Wie.
4.3 EBENE 3: SYSTEMDENKEN
„Wie man das Problem strukturell löst.“
Zweck:
Zeigen, dass du weiter denkst als andere.
Typische Inhalte:
- Marke als Regelwerk
- Klarheit als Infrastruktur
- Marken-DNA als Betriebssystem
- Agenten als Wächter
Regel:
- Keine Features
- Keine Preise
- Keine Roadmaps
Das System wird gezeigt – nicht verkauft.
5. Was LinkedIn bewusst NICHT ist
Auf LinkedIn gibt es bei „Marke macht.“ keine:
- „5 Tipps für …“
- „So geht besseres Branding“
- „Das habe ich gelernt“
- persönlichen Erfolgsstories
- Kundenlob-Posts
Warum?
Weil das Denken entwertet.
6. Der Stil: ruhig, präzise, nicht erklärend
Sprachregeln:
- Kurze Sätze
- Feststellungen statt Fragen
- Keine Emojis
- Kein Storytelling-Zwang
- Kein „Du musst“
Haltung:
- Souverän
- Nicht defensiv
- Nicht belehrend
Du erklärst nicht – du stellst fest.
7. Umgang mit Diskussion & Kommentaren
Kommentare sind Teil des Systems, nicht Störung.
Regeln:
- Keine Rechtfertigung
- Kein Überzeugen
- Keine langen Debatten
Antworten sind:
- klärend
- einordnend
- konsequent
Du verteidigst keine Meinung.Du verteidigst eine Logik.
8. Einbindung anderer Experten (sehr wichtig)
Andere dürfen:
- argumentieren
- vertiefen
- anwenden
- widersprechen
Aber nur innerhalb des Denkrahmens.
Du bleibst:
- Referenzpunkt
- Klammer
- Maßstab
Marke macht. ist kein Netzwerk.Es ist ein Denkmodell mit Anschlussfähigkeit.
9. Posting-Frequenz & Rhythmus
- 2–3 Posts pro Woche
- Qualität > Regelmäßigkeit
- Wiederholung erlaubt
- Zuspitzung erwünscht
Ein Gedanke darf öfter kommen –solange er schärfer wird.
10. Verbindung zu markemacht.de
LinkedIn:
- stößt an
- provoziert
- fragmentiert
markemacht.de:
- ordnet
- verdichtet
- fixiert
Verlinkung nur, wenn sinnvoll.
Kein Traffic-Zwang.
11. Erfolgskriterium (intern)
LinkedIn ist erfolgreich, wenn:
-
Geschäftsführer kommentieren mit:
„So habe ich das noch nie gesehen.“
-
Diskussionen auf Sprache, nicht auf Maßnahmen gehen
-
Menschen beginnen, deine Begriffe zu nutzen:
- Klarheit
- Vergleichbarkeit
- Marken-DNA
- Regelwerk
Nicht:
- Reichweite
- Likes
- Follower-Zahlen
12. Zusammenfassung (Essenz)
- LinkedIn ist Denkraum, kein Kanal
- Diagnose vor Lösung
- System vor Maßnahme
- Haltung vor Reichweite
Marke macht.Weil Denken sichtbar werden muss.